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Übernahme von Micromet durch Amgen

26.01.2012

Die Übernahme umfasst auch neuartige Medikamente gegen hämatologische Malignome, die derzeit in klinischen Studien getestet werden.

Die patentgeschützte BiTE®-Technologie von Micromet hat das Potenzial, die Behandlung verschiedener Tumorarten zu verbessern.

Der Übernahmepreis beläuft sich auf 1,16 Milliarden US-Dollar.

THOUSAND OAKS, Kalifornien, und ROCKVILLE, Maryland (26. Januar 2012) – Amgen (NASDAQ: AMGN) und Micromet, Inc. (NASDAQ: MITI) gaben heute bekannt, dass beide Unternehmen eine Vereinbarung unterzeichnet haben, in der eine Übernahme von Micromet durch Amgen für 11 US-Dollar pro Aktie beschlossen wurde. Der Firmenhauptsitz des in Deutschland gegründeten Biotechnologieunternehmens Micromet liegt in Rockville, Maryland, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D) des Konzerns in München. Die Transaktion, die den Wert von Micromet auf ca. 1,16 Milliarden US-Dollar beziffert, wurde von den Unternehmensführungen beider Firmen einstimmig bewilligt.

Die Übernahme umfasst u.a. den bispezifischen BiTE®-Antikörper Blinatumomab, der sich derzeit in Phase 2 der klinischen Entwicklung für akute Lymphoblastenleukämie (ALL) befindet. Blinatumomab befindet sich außerdem in der klinischen Entwicklungsphase für die Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) und könnte darüber hinaus auch für die Behandlung anderer hämatologischer Malignome eingesetzt werden.

„Durch die Übernahme von Micromet haben wir die Gelegenheit ergriffen, ein innovatives Biotechnologie-Unternehmen mit globalen Rechten und einer geprüften Technologie-Plattform mit weitreichenden potentiellen klinischen Anwendungen zu erwerben“, so Kevin Sharer, der Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführer (CEO) von Amgen. „Blinatumomab wird unsere Onkologie-Pipeline erweitern und spiegelt somit unsere Unternehmensstrategie wider, die auf die Entwicklung und die erfolgreiche Kommerzialisierung neuartiger Arzneimittel zur Behandlung von Patienten mit schweren Erkrankungen spezialisiert ist.“

Durch die Übernahme wird Amgen auch folgende Studien und Produkte übernehmen:

  • Blinatumomab, ein BiTE®-Antikörper, der als Monotherapie sowohl bei Erwachsenen als auch Kindern erfolgreich gegen ALL und bei Erwachsenen gegen NHL eingesetzt wurde und derzeit in fünf Studien getestet wird
    • Zwei Phase II Studien mit erwachsenen Patienten mit rezidivierter/refraktärer ALL
    • Eine Phase I/II Studie mit Kindern mit rezidivierter/refraktärer ALL
    • Eine Phase II Studie mit erwachsenen ALL-Patienten mit minimaler Resterkrankung (MRD)
    • Eine Phase I Studie mit erwachsenen Patienten mit rezidivierter/refraktärer NHL
  • Eine patentgeschützte BiTE®-Antikörpertechnologie, die eine innovative und geprüfte Plattform für zukünftige Krebstherapien bietet
  • Potentielle Meilenstein- und Lizenzzahlungen von derzeitigen Lizenzinhabern der BiTE®-und anderen Technologien.
  • Alleinige Rechte auf Solitomab, ein BiTE®-Antikörper in Phase I für Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren.
  • Den Münchner Standort von Micromet als zukünftiges Kompetenzzentrum für Amgens Forschung und Entwicklung.

„Wir sind davon überzeugt, dass diese Übernahme für Micromet sowie dessen Aktionäre und Krebspatienten eine attraktive Gelegenheit bietet“, so der Präsident und Vorstandsvorsitzende von Micromet, Dr. Christian Itin. „Amgens weitreichende Ressourcen und Erfahrungen im Bereich der Entwicklung und der Kommerzialisierung von Biologika lassen auf eine schnellere Markteinführung von Blinatumomab hoffen und auch darauf, die Entwicklung des Medikaments auf den Bereich der B-Zell-Malignome zu erweitern und so das volle Potenzial der neuartigen BiTE®-Technologie auszuschöpfen.“

Auszug aus Amgen-Unternehmensmeldungen