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Finanzierungsbeispiele

Die tat­säch­li­chen Be­tei­li­gungs­mo­del­le sind in­di­vi­du­ell und viel­fäl­tig. Zur Ori­en­tie­rung zeigen wir hier bei­spiel­haft einige reale Szenarien.

Die Finanzierung des Clusterfonds Start up! erfolgt bei allen Beispielen als Beihilfe nach Artikel 22 AGVO i.V.m. Artikel 2 Ziffer 80 AGVO (Innovatives Unternehmen lt. Gutachten). Hinweis: Falls Sie bereits weitere Finanzierungen nach Artikel 22 AGVO erhalten haben, bitte diese angeben.

AGVO = Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt.

 

Beispiel 1: Wei­ter­fi­nan­zie­rung Hoch­schul­aus­grün­dung

Aus­gangs­si­tua­ti­on:
Aus­grün­dung aus einer baye­ri­schen Hoch­schu­le im Bereich „Medizintechnik“. Der Pro­of-of-con­cept konnte bereits an der Hoch­schu­le erbracht werden. Die für das Un­ter­neh­mens­vor­ha­ben not­wen­di­gen Patente wurden im Rahmen der Gründung in das Un­ter­neh­men ein­ge­bracht. Mit den Mitteln der Seedphase (HTGF, Seedfonds und Ei­gen­mit­tel) konnten das Tech­no­lo­gie­port­fo­lio erweitert und erste Umsätze generiert werden. In­ter­es­sier­te VC-In­ves­to­ren er­war­te­ten jedoch einen ein­deu­ti­gen proof of market sowie den Nachweis der tech­ni­schen Ska­lier­bar­keit. Diese Schritte werden im Kon­sor­ti­um aus  den Alt­in­ves­to­ren HTGF und Seedfonds sowie an­schlie­ßend dem Clus­ter­fonds Start-Up! gemeinsam mit weiteren Ei­gen­mit­teln der Gründer Mei­len­stei­ne gebunden fi­nan­ziert.

Der Ka­pi­tal­be­darf bzw. die Fi­nan­zie­rung stellt sich für die Seed-An­schluss­fi­nan­zie­rung wie folgt dar:

Kapitalbedarf Finanzierung
Investitionen 120 T€ Clusterfonds Start-Up! 500 T€
Personal 420 T€ HTGF 300 T€
F&E Aufwand 325 T€ Seedfonds 150 T€
Patentkosten 55 T€ Gründer 80 T€
Messe, Vertrieb, Marketing 160 T€ Zuschüsse 150 T€
so. Aufwand 350 T€ Umsätze 250 T€
Summe 1430 T€ Summe 1430 T€

Nach rund 12 Monaten ist aufgrund des hohen Ka­pi­tal­be­darfs für den Abschluss einer Studie eine Serie-A Fi­nan­zie­rungs­run­de mit einem Volumen von 3 Mio. € geplant.

 

Beispiel 2: Soft­ware-Un­ter­neh­men, das rasch den Break-Even erreicht

Aus­gangs­si­tua­ti­on:
Un­ter­neh­mens­grün­dung erfolgte 2008 aus einem be­ste­hen­den Un­ter­neh­men im Tech­no­lo­gie­feld „In­for­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie“. Trotz positiver tech­ni­scher Due Dil­li­gence und in­ten­si­ver Ver­trags­ver­hand­lun­gen schei­ter­te ein An­schluss-In­vest­ment von VC-Seite letztlich an der noch nicht fi­na­li­sier­ten ver­trag­li­chen Ein­bin­dung re­le­van­ter externer Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner. Mit den zu­sätz­li­chen Mitteln der Alt­in­ves­to­ren und der Gründer sowie der an­schlie­ßen­den Be­tei­li­gung des Clus­ter­fonds Start-Up! ist die Er­rei­chung des Break-Even möglich.

Der Ka­pi­tal­be­darf bzw. die Fi­nan­zie­rung stellt sich bei der Seed-An­schluss­fi­nan­zie­rung wie folgt dar:

Kapitalbedarf Finanzierung
Investitionen 120 T€ Clusterfonds Start-Up! 500 T€
Personal 825 T€ HTGF 250 T€
F&E Aufwand 200 T€ Seedfonds 125 T€
Patentkosten 180 T€ Gründer 50 T€
Marketing 150 T€ Sideinvestor 50 T€
Lizenzkosten 125 T€ Umsätze 925 T€
so. Aufwand 300 T€
Summe 1900 T€ Summe 1900 T€

Nach Er­rei­chung des Break-Even ist für die an­schlie­ßen­de in­ter­na­tio­na­le Markt­er­schlie­ßung die Ein­wer­bung von VC-Mit­teln vor­ge­se­hen.